GESCHICHTE
Während der Sung-Dynastie (967-1127) lebte in China Wu San Kwung, der erste Shii-take-Züchter. Er entdeckte diesen wunderbaren Pilz auf gefallenen Bäumen in den Wäldern der bergigen Provinz Chekiang und nannte ihn den «duftenden Pilz». In diesem feuchten und milden Klima begann er auch mit der Zucht.
Um die Jahrhundertwende von 1900 wurden erste Versuche mit dem Anbau von Shii-take in Deutschland unternommen, jedoch ohne großen Erfolg. 1930 war österreichischen Experimenten mehr Erfolg beschieden.
Seitdem erlebt der Shii-take-Anbau in Europa einen langsamen, aber stetigen Aufschwung. Experten sind sich einig, dass dieser Pilz in Europa bald eine große Bedeutung erlangen wird
Weltweit wird der Champignon mit ca. 1,8 Mio. Tonnen am Meisten angebaut. An 2. Stelle folgt jedoch bereits der Shii-take Pilz mit einer Jahresproduktion von ca. 825'000 Tonnen. Damit ist er noch vor dem Austernseitling mit 795'000 Tonnen verkauften Exemplaren.
In Japan gibt es sogar ein Erfrischungsgetränk aus Shii-take